Wolfsangriff in Thüringen: Sechs Schafe tot – Familie kämpft um ihre Existenz
Serpil KranzWolfsangriff in Thüringen: Sechs Schafe tot – Familie kämpft um ihre Existenz
Wolfsangriff auf Schafsfarm in Thüringen: Sechs Mutterschafe tot, weitere schwer verletzt
Ein Wolfsangriff auf einen Schafsbetrieb in Thüringen hat sechs Mutterschafe getötet und weitere schwer verletzt. Das Wochenende über ereignete sich der Vorfall, der für die Familie Specht erhebliche Verluste bedeutet. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen eingeleitet.
Der Oberhirte Egon Specht entdeckte am Sonntagmorgen die Spuren der Attacke. Sechs seiner Mutterschafe waren getötet worden, zwei weitere wiesen schwere Bissverletzungen auf. Vier weitere Tiere wurden verletzt und mussten tierärztlich versorgt werden.
Die Familie Specht vermutet, dass mehrere Wölfe für den Angriff verantwortlich sind. Sie erstattete Anzeige beim Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz, das daraufhin Experten aus dem Kompetenzzentrum für Wölfe, Biber und Luchse entsandte, um Proben zu sichern.
Die Schafzucht in der Rhön ist bekannt für ihre Bedeutung bei der Erhaltung der offenen Kulturlandschaft. Solche Vorfälle haben jedoch bei lokalen Nutztierhaltern erneut Forderungen nach klareren rechtlichen Regelungen im Umgang mit "Problemwölfen" laut werden lassen.
Der Angriff hinterlässt bei der Familie Specht erhebliche finanzielle Einbußen. Die Behörden prüfen derzeit die Beweise, um die Beteiligung von Wölfen zu bestätigen. Nutztierhalter in der Region fordern unterdessen stärkere Schutzmaßnahmen gegen ähnliche Vorfälle.






