16 March 2026, 16:16

Wiesbadens Kürbissuppen-Fest vereint Kunst, Gesang und Gemeinschaft im Churpark

Ein Plakat mit einer Zeichnung eines Tisches, der mit Kürbissen, Skulpturen und Blumen geschmückt ist, mit dem Text "Kürbisdekorationen aus dem 18. Jahrhundert" unten.

Wiesbadens Kürbissuppen-Fest vereint Kunst, Gesang und Gemeinschaft im Churpark

Wiesbadens Kürbissuppen-Fest fand am Samstagmorgen im malerischen Churpark statt

Rund zwei Dutzend Besucher versammelten sich, um kostenlos Kürbissuppe zu genießen – allerdings erst, nachdem sie eine Ode an den Kürbis gesungen hatten. Die Veranstaltung verband Kunst, Gemeinschaft und ein spielerisches Geben und Nehmen.

Im Mittelpunkt des Festes steht eine große Kürbisskulptur, die ursprünglich 2004 für den Wiesbadener Kunstsommer geschaffen wurde. Heute auf dem Gelände der Dern'schen Anlage untergebracht, wurde sie kürzlich auf Wunsch von Anwohnern neben den Wochenmarkt verlegt. Das Design der Skulptur spielt mit der Spannung zwischen natürlichem Wachstum und künstlerischer Formgebung und verleiht der Veranstaltung eine einzigartige visuelle Note.

Um eine Schüssel der gespendeten Kürbissuppe zu erhalten, mussten die Gäste eine kleine Aufgabe erfüllen: die Ode an den Kürbis singen, verfasst vom Künstler Volker Kutscher. Das partizipative Konzept des Festes fördert die Interaktion, auch wenn unklar bleibt, wer genau auf diese Idee kam. Die Organisatoren des Wiesbadener Kunsthauses beschreiben die Veranstaltung als ein Fest, das Generationen, Kulturen und Geschmäcker verbindet.

Die Kulisse des Churparks, umgeben von historischer Architektur, verlieh dem Fest eine warme und einladende Atmosphäre. Trotz seiner bescheidenen Größe ist das Treffen zu einem lokalen Highlight geworden – eine Mischung aus Kreativität und Gemeinschaftsgeist.

Das Kürbissuppen-Fest bringt die Menschen weiterhin durch Kunst und gemeinsame Erlebnisse zusammen. Die Besucher gingen mit Suppe, Liedern und einer Verbindung zur Wiesbadener Kulturszene nach Hause. Der Erfolg der Veranstaltung deutet darauf hin, dass sie ein geschätzter Bestandteil im städtischen Veranstaltungskalender bleiben wird.

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