VW T6 kehrt nach Abgas-Skandal im März auf den Markt zurück
Volkswagen Nutzfahrzeuge hat Schritte unternommen, um die Abgasprobleme bei seinen T6-Personenmodellen zu beheben. Das Unternehmen stoppte den Verkauf im Dezember 2017, nachdem Behörden übermäßig hohe Stickoxidwerte (NOx) festgestellt hatten. Nun liegt eine technische Lösung vor, und der Lieferwagen soll im März wieder auf den Markt kommen.
Das Problem trat erstmals zutage, als das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ein Lieferverbot androhte. Volkswagen reagierte umgehend, um eine behördliche Durchsetzung zu vermeiden, und zog die Personenversionen des T6 Anfang Dezember vom Markt zurück. Die gewerblichen Varianten blieben davon unberührt, da für sie ein weniger strenger NOx-Grenzwert von 125 mg/km gilt – im Vergleich zu 80 mg/km bei den Personenmodellen.
Ingenieure entwickelten eine Softwareanpassung für das Motorsteuerungssystem, die die Emissionswerte verbessert, insbesondere während der Regeneration des Partikelfilters. Tests, behördliche Zulassungen und die Umsetzung für bereits produzierte Fahrzeuge befinden sich nun in einem fortgeschrittenen Stadium.
Die ersten korrigierten Personenmodelle wurden offiziell im Dezember 2016 nach dem vorherigen Abgasskandal zum Verkauf angeboten. Die aktuelle Überprüfung betrifft jedoch weiterhin Fahrzeuge, die sich bereits im Besitz der Kunden befinden. Eine endgültige Entscheidung über mögliche zusätzliche Maßnahmen für diese Transporter steht noch aus.
Der Neustart des T6 in der M1-Personenkraftwagen-Klasse ist für März geplant. Besitzer bestehender Modelle könnten nach Abschluss der Prüfung weitere Aktualisierungen erhalten. Ziel der Nachbesserung ist es, die Einhaltung der Abgasnormen zu gewährleisten, ohne dass die gewerblichen Versionen des Transporters davon betroffen sind.






