Verschollenes Pankok-Meisterwerk Graf Zeppelin wird erstmals wissenschaftlich untersucht
Serpil KranzVerschollenes Pankok-Meisterwerk Graf Zeppelin wird erstmals wissenschaftlich untersucht
Ein lange verschollenes Meisterwerk wird in dieser Woche endlich von Experten untersucht. Das Gemälde Graf Zeppelin von Bernhard Pankok aus dem Jahr 1914 war seit seiner Entstehung nur selten in der Öffentlichkeit zu sehen. Zwei führende Persönlichkeiten – Alexander Klar und Lars Haider – nehmen sich nun des verborgenen Kunstwerks an.
Das Werk wurde erstmals zu einem unbekannten Zeitpunkt und an einem unbekannten Ort ausgestellt, ohne dass es Aufzeichnungen über die genauen Umstände gibt. Trotz seiner historischen Bedeutung blieb Graf Zeppelin jahrzehntelang der Öffentlichkeit entzogen.
Alexander Klar, Direktor der Hamburger Kunsthalle, und Lars Haider, Chefredakteur des Hamburger Abendblatts, arbeiten gemeinsam an dem Projekt. Ihr Ziel ist es, mehr über die Geschichte und den Zustand des Gemäldes herauszufinden.
Pankoks Werk gilt zwar als Meisterwerk, doch nur wenige hatten bisher die Gelegenheit, es eingehend zu studieren. Die aktuelle Untersuchung könnte diese Woche neue Erkenntnisse über das Gemälde und seine Vergangenheit ans Licht bringen.
Die Erforschung des Graf Zeppelin könnte das Gemälde wieder in die öffentliche Diskussion bringen. Klar und Haiders Ergebnisse könnten dazu beitragen, seine Geschichte präziser zu dokumentieren. Bis dahin bleibt das Werk eines der weniger bekannten Juwelen der deutschen Kunst des frühen 20. Jahrhunderts.