Stuttgart 21: Milliardenprojekt verzögert sich um Jahre – Vollbetrieb erst ab 2030
Serpil KranzStuttgart 21: Milliardenprojekt verzögert sich um Jahre – Vollbetrieb erst ab 2030
Die Inbetriebnahme des neuen Stuttgarter Bahnknotens Stuttgart 21 verzögert sich um mehrere Jahre. Ursprünglich für 2025 geplant, steht das Milliardenprojekt nun vor weiteren Verschiebungen. Einen verbindlichen Termin für den Vollbetrieb gibt es bisher nicht.
Die Deutsche Bahn hatte zunächst angekündigt, Stuttgart 21 im Jahr 2025 zu eröffnen. Aktuelle Berichte deuten jedoch darauf hin, dass der Knotenpunkt frühestens 2029 in Betrieb geht – ein vollständiger Fahrplanbetrieb könnte sogar erst 2030 oder später starten.
Derzeit arbeitet das Unternehmen an einem überarbeiteten Betriebskonzept für das Projekt. Dieser neue Plan soll bis Mitte 2026 finalisiert werden. Trotz der Verzögerungen hat die Deutsche Bahn bisher keine öffentlichen Stellungnahmen zu den Rückschlägen abgegeben.
Konkrete Termine für die schrittweise Inbetriebnahme einzelner Abschnitte stehen ebenfalls noch aus. Das milliardenschwere Vorhaben bleibt damit in einem Zustand der Ungewissheit, während die Planer die Zeitpläne anpassen.
Die Verzögerung bedeutet, dass Fahrgäste und Unternehmen mindestens vier weitere Jahre auf die vollen Vorteile des neuen Knotens warten müssen. Ohne festen Eröffnungstermin bleibt unklar, wann das Projekt abgeschlossen sein wird. Der nächste Meilenstein ist das Betriebskonzept, das für Mitte 2026 erwartet wird.






