Sieben niedersächsische Museen erhalten begehrtes Museumsgütesiegel
Heinz-Peter SödingSieben niedersächsische Museen erhalten begehrtes Museumsgütesiegel
Sieben Museen in Niedersachsen haben bei einer feierlichen Veranstaltung in der Turbinenhalle des Nordwestdeutschen Museums für Industriekultur das renommierte Museumsgütesiegel erhalten. Die Auszeichnung würdigt Einrichtungen, die hohe Standards in den Bereichen Museumsmanagement, Sammlungsbetreuung und öffentliche Vermittlung erfüllen. Seit dem Start des Zertifizierungsverfahrens im Jahr 2006 wurden damit bereits 183 Museen in der Region ausgezeichnet.
Die neu zertifizierten Häuser, darunter das Osnabrücker Museumsquartier, durchliefen ein strenges zweijähriges Bewertungsverfahren. Dieses umfasste eine Selbsteinschätzung sowie Fachberatungen durch den Museumsverband. Jede Einrichtung musste in Bereichen wie Erhaltung, Bildung und Besucherservice herausragende Leistungen nachweisen.
Falko Mohrs, Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, überreichte die Auszeichnungen gemeinsam mit Dr. Johannes Janssen und Prof. Dr. Rolf Wiese. Mohrs betonte die Notwendigkeit, Museen zu modernisieren und für zukünftige Herausforderungen zu wappnen. Dr. Janssen, Vorstand der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, gratulierte den Museen zu ihrem Engagement und ihrer harten Arbeit.
Nils-Arne Kässens, Direktor des Osnabrücker Museumsquartiers, bezeichnete die Zertifizierung als wertvolle und bereichernde Erfahrung. Auch Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat, sprach bei der Veranstaltung und hob das Potenzial für die weitere Entwicklung der ausgezeichneten Einrichtungen hervor. Die prämierten Museen dürfen das Siegel nun sieben Jahre lang führen – ein Zeichen für ihr Bekenntnis zu Qualität.
Das Museumsgütesiegel bleibt ein Maßstab für Exzellenz in der Branche. Die sieben neu zertifizierten Häuser schließen sich einem Netzwerk von 183 anerkannten Museen an, die seit Beginn des Programms ausgezeichnet wurden. Ihr Erfolg spiegelt die kontinuierlichen Bemühungen wider, die Standards in der Museumspraxis niedersachsenweit zu heben.






