Rekordbesuch beim Hemadlenz'n-Fest: 4.500 Feiernde vertreiben den Winter in Dorfen
Serpil KranzRekordbesuch beim Hemadlenz'n-Fest: 4.500 Feiernde vertreiben den Winter in Dorfen
Dorfens jährliches Hemadlenz'n-Fest fand bei strahlendem Sonnenschein statt – entgegen früherer Wettervorhersagen, die Schlechwetter ankündigten. Das traditionelle bayerische Ereignis, das am 12. Februar gefeiert wurde, verzeichnete einen Besucherrekord: Rund 4.500 kostümierte Teilnehmer füllten die Straßen in bunten Gewändern.
Das Fest ist ein langjähriger lokaler Feiertag, an dem Schulen geschlossen bleiben und Geschäfte für den Tag ihre Türen nicht öffnen. Die Feiernden trugen traditionelle Kleidung – die Männer mit schwarzen, spitzen Hüten, die Frauen mit Nachthauben, beide in langen weißen Nachthemden mit roten Akzenten. Die Feierlichkeiten begannen mit einem lebhaften Umzug, der sich durch das Dorfener Stadtzentrum schlängelte. Die Innenstadt war dank gesperrter Zufahrtsstraßen und Parkverbote autofrei.
Der Höhepunkt der Prozession wurde um 14:30 Uhr erreicht, als die Hemadlenz-Puppe – eine Strohfigur auf einem Galgen – angezündet wurde, um symbolisch den Winter zu vertreiben. Private Sicherheitskräfte, die im Rahmen eines verstärkten Sicherheitskonzepts im Wert von 5.000 Euro im Einsatz waren, meldeten einen reibungslosen Ablauf. Fast alle Teilnehmer durchliefen die Route ohne Zwischenfälle.
Gerade als der Umzug endete, schlug das Wetter um: Die vorherige Sonne wich Regen und Wind – ein scharfer Kontrast zur festlichen Stimmung.
In diesem Jahr brach das Hemadlenz'n-Fest alle Besucherrekorde, mit 4.500 Menschen, die an den Feierlichkeiten teilnahmen. Dank erhöhter Sicherheitsvorkehrungen und Verkehrsbeschränkungen verlief die Veranstaltung ohne Störungen. Nach dem Umzug setzten sich kleinere Feiern in ganz Dorfen fort und hielten den Geist des Festes lebendig.
Bemerkenswerte Amtsträger gesellen sich zu Dorfens Hemadlenz'n 2026
Das Hemadlenz'n-Fest 2026 in Dorfen lockte auch hochrangige lokale Persönlichkeiten an. Das Festprogramm umfasste:
- Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner, der im Umzug mitmarschierte und sich unter das Volk mischte.
- Erdings Bezirkstagspräsident Martin Beiersdorfer, der das Fest besuchen und die Tradition feiern kam.