25 April 2026, 00:15

Polizei deckt Drogenring in Kölner Barbershop auf – Waffen und Luxusgüter sichergestellt

Eckladen namens "Top Drug Mart" mit Fenstern, einem Schild, einem Straßenschild, einem geparkten Fahrrad, einem Müllcontainer und einem bewölkten Himmel.

Polizei deckt Drogenring in Kölner Barbershop auf – Waffen und Luxusgüter sichergestellt

Polizeirazzia in Kölner Barbershop: Drogen, Waffen und Luxusgüter beschlagnahmt

Ein Friseursalon im Kölner Stadtteil Vingst wurde am 23. April 2023 im Rahmen einer groß angelegten Aktion gegen Kriminalität von der Polizei durchsucht. Bei der Operation gerieten auch andere Geschäfte und Wohnungen in den Fokus – dabei wurden mutmaßlicher Drogenhandel und zahlreiche Verstöße gegen geltendes Recht aufgedeckt. Die Behörden beschlagnahmten Drogen, Waffen und Luxusartikel.

Die Razzia begann bereits in den frühen Morgenstunden des Sonntags. Beamte durchsuchten den Barbershop sowie mehrere benachbarte Immobilien. Das städtische Gewerbeamt schloss und versiegelte die Räumlichkeiten umgehend, nachdem Hinweise auf illegale Aktivitäten gefunden worden waren.

Die Polizei sicherte rund 90 Dosen Kokain, Mengen an Crack sowie 100 Gramm Marihuana. Gegen den 32-jährigen Inhaber wird nun wegen des Verdachts auf Drogenhandel aus seinem Laden ermittelt.

Neben den Betäubungsmitteln beschlagnahmten die Beamten eine Rolex-Uhr im Wert von 100.000 Euro, 20.000 Euro Bargeld, ein Mobiltelefon sowie Waffen, darunter ein Machete und Messer. Es wurden Bußgelder in Höhe von über 95.000 Euro verhängt, und mehrere Spielautomaten wurden wegen Verstößen gegen Vorschriften stillgelegt.

Die Aktion beschränkte sich nicht auf Vingst, sondern war Teil einer umfassenderen Kontrollwelle in den Stadtteilen Kalk, Neumarkt und Friesenviertel. Bei den Überprüfungen wurden an mehreren Orten Verstöße gegen Aufenthalts-, Hygiene- und Jugendschutzbestimmungen festgestellt.

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Der Barbershop bleibt vorerst geschlossen, während die Ermittlungen andauern. Die beschlagnahmten Gegenstände und die hohen Geldstrafen unterstreichen das Ausmaß der mutmaßlich illegalen Machenschaften. Die Behörden kündigten an, dass in den betroffenen Vierteln weitere Kontrollen folgen könnten.

Quelle