Osnabrücks neue Stadtbotschafter starten mit Traditionen in ihre Rolle
Leopold BeerOsnabrücks neue Stadtbotschafter starten mit Traditionen in ihre Rolle
Osnabrücks neue Stadtbotschafter, Romane Dantec und Levy Julian Gores, haben ihre Tätigkeit mit der Teilnahme an zwei zentralen Veranstaltungen aufgenommen. Das Duo beteiligte sich am traditionellen Steckenpferdreiten sowie am Friedenssingen, die beide am 25. Oktober stattfanden. Ihre Arbeit unterstreicht die lebendige Verbindung zwischen Osnabrück und seinen Partnerstädten Angers und Haarlem.
Bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt während des Steckenpferdreitens trugen die beiden Botschafter aus Sperrholz geschnittene Symbole im Festumzug mit sich. Später am Tag unterstützten sie Chöre aus ihren Heimatstädten beim Friedenssingen: Dantec begleitete eine Gruppe aus Angers, während Gores zwei Chöre aus Haarlem zur Seite stand.
Das Friedenssingen erinnerte an den 25. Oktober 1648, als sich Menschen versammelten, um mit gemeinsamem Gesang die Unterzeichnung eines Friedensvertrags zu feiern. In diesem Jahr schloss sich die Veranstaltung direkt an das Steckenpferdreiten an – eine langjährige Tradition in Osnabrück.
Romane Dantec, 23, stammt aus Angers und hat Politikwissenschaft studiert, mit Austauschsemestern in Bremen und Seoul. Zuvor arbeitete sie als Koordinatorin für Umweltprojekte in Paris. Levy Julian Gores, 20, wuchs in Haarlem auf und bringt Erfahrungen im Kundenservice, in der Gastronomie und im Einzelhandel mit. Seine Interessen gelten dem Lesen, der Lyrik und der Begegnung mit neuen Kulturen.
Das Stadtbotschafter-Programm hat bereits über 300 junge Menschen die Möglichkeit gegeben, in Osnabrück oder einer der Partnerstädte mitzuwirken. Das Team fungiert als zentrale Anlaufstelle für alle Belange im Zusammenhang mit den Osnabrücker Partnerstädten. Nächstes Jahr jährt sich die Städtepartnerschaft zwischen Angers, Haarlem und Osnabrück zum 60. Mal.
Dantec und Gores übernehmen nun die Rolle als kulturelle Brückenbauer zwischen Osnabrück und seinen Partnerstädten. Ihre Teilnahme an lokalen Bräuchen festigt die Verbindungen im Vorfeld des 60-jährigen Jubiläums der Partnerschaft. Das Programm bietet jungen Menschen weiterhin die Chance, sich in internationalen Gemeinschaften zu engagieren.






