Osnabrück passt Grundsteuer 2025 an: Wer zahlt mehr, wer weniger?
Heinz-Peter SödingOsnabrück passt Grundsteuer 2025 an: Wer zahlt mehr, wer weniger?
Grundbesitzer in Osnabrück erhalten bald aktualisierte Steuerbescheide für 2025
Die Stadt hat im Rahmen des neuen Grundsteuergesetzes überarbeitete Hebesätze festgelegt, was für viele Einwohner Veränderungen mit sich bringt. Während einige höhere Abgaben zahlen müssen, profitieren andere von sinkeren Beträgen.
Der Stadtrat hat die neuen Sätze nach einer landesweiten Neubewertung der Grundstücke beschlossen. Ab dem 1. Januar 2025 steigt die Grundsteuer A für Wohngebäude auf 350 Prozent. Die Grundsteuer B, die für nichtwohnliche Immobilien gilt, bleibt dagegen mit 545 Prozent ertragsneutral.
Die Berechnung der Steuer erfolgt künftig auf Basis des Einheitswerts des Grundstücks multipliziert mit dem lokalen Hebesatz. Trotz der Reform hat die Stadt Osnabrück auf eine weitere Erhöhung der Sätze verzichtet, um die Gesamteinnahmen stabil zu halten. Gemeinden behalten jedoch das Recht, die Hebesätze bei Bedarf eigenständig anzupassen.
Die aktualisierten Bescheide werden per Post verschickt und enthalten ein Informationsblatt sowie Hinweise, wie Fehler korrigiert werden können. Eine digitale Version des Berichtigungsformulars steht zudem über das Online-Portal des Finanzamts zur Verfügung. Die Änderungen folgen einer vollständigen Neubewertung von nahezu allen Grundstücken in Niedersachsen im Rahmen des neuen Gesetzes.
Durch die Reform müssen einige Eigentümer mit höheren Abgaben rechnen, während andere von niedrigeren Zahlungen profitieren. Die Stadt bestätigte, dass sich die Gesamteinnahmen aus der Grundsteuer durch die Änderungen nicht erhöhen werden. Betroffene können ihre Bescheide prüfen und bei Bedarf über die angegebenen Kanäle Korrekturen einreichen.






