30 March 2026, 02:11

Orkan "Goretti" legt Nordeuropa lahm: Schneechaos, Stromausfälle und abgesagte Events

Ein Kernkraftwerk bei Nacht, mit einer Brücke über einen Gewässser, beleuchtet von Gebäudelichtern und dem Mond, umgeben von Bäumen.

Orkan "Goretti" legt Nordeuropa lahm: Schneechaos, Stromausfälle und abgesagte Events

Sturm "Goretti", auch "Elli" genannt, fegt über Nordeuropa und sorgt für massive Behinderungen. Schwerer Schneefall, orkanartige Winde und Schneestürme haben in mehreren Ländern den Verkehr lahmgelegt, Sportevents abgesagt und die Stromversorgung unterbrochen.

Der Sturm traf zunächst Deutschland, wo die Deutsche Bahn sämtliche Fernverkehrsverbindungen im Norden einstellte. Wichtige Strecken – darunter die Verbindungen Berlin–Ruhrgebiet, Hamburg–Frankfurt und die Linie Hamburg–Berlin – bleiben bis Sonntag gesperrt. Ursprünglich sollte die Strecke Hamburg–Berlin bereits bis zum 30. April wieder in Betrieb gehen, doch die Verzögerungen verschieben die vollständige Wiederherstellung nun auf den 14. Juni 2026.

In Großbritannien musste der Flughafen Birmingham wegen heftiger Schneefälle und Schneestürme vorübergehend schließen. Zudem wurde das Bundesliga-Spiel zwischen dem FC St. Pauli und RB Leipzig abgesagt, da der Platz aufgrund des Schnees unbespielbar war.

Auch das Kreuzfahrtschiff AIDAnova musste seine Route ändern und den geplanten letzten Stopp in Southampton auslassen. Der Meteorologe David Menzel relativierte die Schwere des Sturms und bezeichnete ihn als "nichts Besonderes" – kein Jahrhundertereignis.

In Frankreich waren rund 380.000 Haushalte ohne Strom, nachdem "Goretti" über den Nordwesten gezogen war. Das Kernkraftwerk Flamanville wurde vorsorglich während des Extremwetters abgeschaltet.

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"Goretti" hinterlässt eine Spur der Zerstörung – mit Auswirkungen auf Verkehr, Energieversorgung und öffentliche Veranstaltungen. Während in Norddeutschland der Zugverkehr weiterhin ruht, kämpfen Frankreich und Großbritannien weiterhin mit Stromausfällen und Absagen. Die Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren, doch auf einigen Hauptstrecken kommt es weiterhin zu Verzögerungen.

Quelle