NRW stellt 2026 deutlich mehr Referendare ein als je zuvor
Nordrhein-Westfalen will seine juristischen Fachkräfte stärken und plant, im Jahr 2026 rund 1.700 neue Referendare einzustellen. Dies entspricht einem Anstieg von 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Kürzlich trafen sich Verantwortliche in Münster, um die Ausbildung der nächsten Generation von Juristen zu besprechen.
Vertreter des Oberlandesgerichts Münster und der Bezirksregierung Münster berieten über die Verbesserung der juristischen Ausbildung. Das Gericht fungiert als zentrale Stelle für die Zuweisung der Referendare, während die Bezirksregierung die Praktikumsplätze in der öffentlichen Verwaltung organisiert.
Nach den aktuellen Vorschriften müssen alle angehenden Juristen ein dreimonatiges Praktikum in einer Behörde absolvieren. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer verpflichtenden juristischen Ausbildung.
Der Jahrgang 2026 wird die Zahlen wieder auf das Niveau von 2023 bringen, nachdem es zuvor eine vorübergehende Reduzierung gegeben hatte. Die genauen Zahlen aus diesem Jahr wurden nicht bekannt gegeben, doch die Erhöhung spiegelt die wachsende Nachfrage nach juristischen Fachkräften in der Region wider.
Durch die Aufstockung werden 2026 insgesamt 1.700 Referendare in das System aufgenommen. Öffentliche Einrichtungen und Gerichte werden eng zusammenarbeiten, um die notwendigen Ausbildungsplätze bereitzustellen. Ziel der Maßnahme ist es, einen kontinuierlichen Nachschub an qualifizierten Juristen für den Rechtssektor in Nordrhein-Westfalen zu sichern.






