Neuer Radweg zwischen Dedeleben und Jerxheim nimmt finale Form an
Ein neuer drei Kilometer langer Radweg zwischen Dedeleben und dem Bahnhof Jerxheim ist in die finale Bauphase eingetreten. Das Projekt nutzt eine stillgelegte Bahnstrecke und soll rund 2,3 Millionen Euro kosten, finanziert von Bund und Land.
Die feierliche Grundsteinlegung erfolgte in Anwesenheit von Sachsens-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Lydia Hüskens. Der Baufortschritt wird in Videos von dem Jerxheimer Anwohner Thomas Kampernolte dokumentiert, die detaillierte Einblicke in die laufenden Arbeiten bieten.
Der Abschnitt bis zum Bahnhof Jerxheim soll bis 2023 fertiggestellt werden, mit einer möglichen Einweihung am 3. Oktober – dem Tag der Deutschen Einheit. Diese Strecke wird den Huy-Radweg vervollständigen und ihn an das bestehende Radwegenetz in Schöppenstedt und Schöningen anbinden.
Die Planung für weitere Verlängerungen über Jerxheim hinaus läuft bereits. Bis März 2026 war die Trasse nach Schöppenstedt und Schöningen in einem fortgeschrittenen Vorbereitungsstadium, nachdem der Landkreis Wolfenbüttel den Weg 2023 genehmigt hatte. Die Finanzierungsgespräche zwischen dem Land Niedersachsen und Bundesprogrammen dauern an, wobei der Baubeginn für 2027 vorgesehen ist – vorbehaltlich der endgültigen Freigaben.
Nach Fertigstellung wird der Radweg eine direkte, verkehrsfreie Verbindung für Radfahrer zwischen Dedeleben, Jerxheim und später auch Schöppenstedt und Schöningen bieten. Das Projekt zielt darauf ab, die regionale Radinfrastruktur zu verbessern und gleichzeitig stillgelegte Verkehrswege sinnvoll zu nutzen.






