04 April 2026, 16:12

Neue Führung und mehr Vielfalt im Bergisch Gladbacher Inklusionsbeirat

Gruppe von Menschen in einem Raum mit einem Podium, einem Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Sancho-Stadtrat tritt dem Stadtrat bei", umgeben von Stühlen, Flaggen und Deckenleuchten.

Neue Führung und mehr Vielfalt im Bergisch Gladbacher Inklusionsbeirat

Inklusionsbeirat in Bergisch Gladbach wächst und wählt neue Führung

Der Inklusionsbeirat in Bergisch Gladbach ist gewachsen und hat eine neue Spitze gewählt. Nach der Erweiterung von neun auf 13 Sitze im Jahr 2023 wählten die Mitglieder Katharina Kaul zur Vorsitzenden und Uta Vossebrecker zu ihrer Stellvertreterin. Erstmals sind nun auch Menschen mit Lernbehinderungen in dem Gremium vertreten.

Vor den Änderungen des vergangenen Jahres zählte der Beirat zwölf Mitglieder. Durch die jüngste Erweiterung wuchs er auf 13 Sitze an, was die Repräsentation innerhalb der Gemeinde stärkt.

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Katharina Kaul, die die Katholische Jugendagentur vertritt, übernahm den Vorsitz. Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule wurde zu ihrer Stellvertreterin gewählt. Beide werden die Arbeit des Beirats in den kommenden Jahren leiten.

Erstmals sind nun auch Menschen mit Lernbehinderungen Teil des Gremiums. Ihre Teilnahme unterstreicht das Bestreben, die Mitwirkung an lokalen Entscheidungsprozessen zu verbreitern.

Der Beirat verabschiedete zudem einen aktualisierten Aktionsplan Inklusion. Dieses Dokument wird in Kürze dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt. Darüber hinaus wurden Mitglieder ausgewählt, die die Fachausschüsse des Stadtrats beraten sollen – eine direkte Verbindung zwischen der Arbeit des Beirats und der lokalen Politik und Verwaltung.

Der erweiterte Beirat wird sich nun auf die Umsetzung des neuen Aktionsplans konzentrieren. Sobald der Stadtrat die Maßnahmen billigt, werden sie die Inklusionspolitik in Bergisch Gladbach prägen. Die Aufnahme von Mitgliedern mit Lernbehinderungen stärkt zudem die Fähigkeit des Gremiums, vielfältige Perspektiven zu vertreten.

Quelle