30 March 2026, 08:13

Merz fordert strategischen Ausbau der Schienenverbindungen nach Osteuropa

Alte Karte des Basel-Strasburg-Gebiets in Deutschland, die das Ausmaß einer Bahnlinie mit Text und Linien hervorhebt.

Merz fordert strategischen Ausbau der Schienenverbindungen nach Osteuropa

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich für einen Ausbau der Schienenverbindungen nach Osteuropa ausgesprochen. Er bezeichnete die geplanten Aufrüstungen als eine zentrale strategische Priorität für Deutschland. Das Thema hat bereits die Aufmerksamkeit der polnischen und tschechischen Regierungen auf sich gezogen.

Die Forderung nach besseren Bahnverbindungen entstand im Rahmen jüngster Gespräche mit regionalen Führungskräften. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte sich zuvor mit den Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer über die wirtschaftliche Entwicklung in der Region ausgetauscht. Merz unterstrich anschließend die Notwendigkeit, die Verkehrsanbindungen nach Polen und Tschechien zu verbessern.

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Offizielle Beratungen zu diesem Vorhaben werden in den kommenden Kabinettssitzungen fortgesetzt. Zwar wurden noch keine konkreten Projekte bekannt gegeben, doch betonte Merz das langfristige Interesse Deutschlands an der Stärkung dieser Strecken. Die aktuellen Modernisierungsbemühungen der Deutschen Bahn, wie etwa die Aufwertung der Strecke Hamburg–Berlin, konzentrieren sich bisher vor allem auf innerdeutsche Verbindungen und weniger auf grenzüberschreitende Projekte.

Einige internationale Verbindungen nach Polen sind bereits von Änderungen betroffen. So verkehren Züge nun im Zweistundentakt über Berlin-Gesundbrunnen und umgehen dabei den Hauptbahnhof und den Ostbahnhof. Umfassendere Pläne für neue Infrastruktur zwischen Deutschland, Polen und Tschechien stehen jedoch noch aus.

Die deutsche Regierung wird die Verbesserung der Bahnverbindungen nach Osteuropa in künftigen Gesprächen weiter prüfen. Sowohl Polen als auch Tschechien haben bereits ihre Unterstützung für die Initiative signalisiert. Eventuelle Entscheidungen dürften in den kommenden Jahren den Fernverkehr sowie Handelsrouten beeinflussen.

Quelle