05 April 2026, 06:12

IHK Halle-Dessau stellt klare Forderungen vor der Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt

Alte Karte von Karlsruhe, Deutschland, zeigt Gebäude, Bäume, Hügel und einen gewundenen Fluss, mit Text auf einem Papier unten.

IHK Halle-Dessau stellt klare Forderungen vor der Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt

IHK Halle-Dessau legt Forderungen vor Landeswahl 2026 in Sachsen-Anhalt vor

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau hat vor der Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt ihre zentralen Forderungen formuliert. Am 25. März 2026 verabschiedete die Organisation ein Positionspapier, in dem dringende Prioritäten für die regionale Wirtschaft skizziert werden. Zu den wichtigsten Anliegen zählen der Fachkräftemangel, übermäßige Bürokratie sowie die Notwendigkeit einer stärkeren Wirtschaftspolitik.

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Das Papier der IHK benennt mehrere akute Herausforderungen für die Wirtschaft in der Region. Ein zentraler Punkt ist der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Gefordert werden eine bessere berufliche Ausbildung, weniger Hürden bei der Beschäftigung sowie eine effizientere Nutzung des vorhandenen Fachkräftepotenzials.

Auch die Bürokratie bleibt ein Hindernis – die IHK verlangt daher systematische Überprüfungen von Verwaltungsaufgaben und schlankere Gesetzgebungsverfahren. Unternehmen brauchen Entlastung durch vereinfachte Abläufe und klarere Vorschriften, so die Kammer.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Energiepolitik. Die IHK pocht auf eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung sowie Technologieoffenheit, um Industriestandorte zu sichern. Vor Warnungen stehen Politiken, die Betriebsabläufe stören oder die Kosten in die Höhe treiben könnten.

Auch die Infrastruktur steht auf der Agenda. Die IHK fordert langfristige Finanzierung, schnellere Planungsgenehmigungen und Maßnahmen gegen den Investitionsstau in Verkehrs-, Digital- und Versorgungsnetzen. Verzögerungen und Unterfinanzierung bremsen demnach das Wachstum aus.

Um Innovation zu fördern, spricht sich das Papier für bessere Fördermittel für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und einen stärkeren Technologietransfer aus. Zudem unterstützt die IHK Internationalisierungsbestrebungen und mahnt mehr Hilfe für Unternehmen an, die neue Märkte erschließen wollen – bei gleichzeitiger Verpflichtung zum Freihandel.

Die IHK will das Positionspapier in Gesprächen mit Parteien, Kandidaten und der Öffentlichkeit einbringen. Durch direkten Austausch mit Entscheidungsträgern soll die Wahlkampfdiskussion stärker an den Bedürfnissen der Wirtschaft ausgerichtet werden. Das vollständige Dokument ist online unter www.ihk.de/halle/landtagswahl2026 abrufbar.

Das Forderungspapier der IHK Halle-Dessau enthält konkrete Vorgaben für die nächste Landesregierung in Sachsen-Anhalt. Im Fokus stehen die Schließung von Fachkräftelücken, Bürokratieabbau, Energiesicherheit und Infrastrukturausbau – allesamt entscheidend für wirtschaftliches Wachstum. Bis zur Wahl 2026 wird die Kammer diese Prioritäten in Gesprächen mit Politik und Wählerschaft vorantreiben.

Quelle