Hessische Polizei schlägt gegen Rasen, Tuning und Verkehrsrowdys zu
Heinz-Peter SödingHessische Polizei schlägt gegen Rasen, Tuning und Verkehrsrowdys zu
Polizei in Hessen geht mit gezielten Kontrollen gegen gefährliches und illegales Fahren vor
Die Spezialeinheit "TRuP" (Zuständig für getunte Fahrzeuge, Rennfahrer und Verkehrsrowdys) hat am Wochenende in Hanau, Ronneburg und Offenbach razziaartige Überprüfungen durchgeführt. Zahlreiche Autofahrer müssen nun mit hohen Geldstrafen, Fahrverboten und der Beschlagnahmung ihrer Fahrzeuge rechnen, nachdem sie gegen Verkehrsregeln verstoßen hatten.
In Hanau wurde ein Ford-Focus-Fahrer wegen Rasens angehalten – doch der Mann besaß weder einen gültigen Führerschein noch war er nüchtern: Er stand unter Cannabis-Einfluss und hatte zudem offene Haftbefehle gegen sich. Hinzu kamen unbeglichene Geldstrafen in Höhe von über 2.100 Euro. Nun muss sich auch der Halter des Wagens verantworten, weil er das Fahrzeug an einen Fahrer ohne Führerschein ausgeliehen hatte.
Ein BMW M4 Competition wurde auf der Bundesstraße 448 mit 205 km/h geblitzt. Der Fahrer erwartet mindestens 600 Euro Strafe, zwei Punkte in Flensburg sowie ein zweimonatiges Fahrverbot.
Ebenfalls in Hanau missachteten zwei Autofahrer an derselben Kreuzung die rote Ampel: Ein VW-Polo-Fahrer wurde mit 90 Euro zur Kasse gebeten, während ein Audi-A6-Lenker200 Euro Strafe zahlen und einen einmonatigen Führerscheinentzug hinnehmen muss.
In Offenbach tauchte ein bereits beschlagnahmter Opel Astra OPC mit illegalen Umbauten wieder im Straßenverkehr auf. Das Fahrzeug wurde erneut sichergestellt, der Besitzer muss vor einer erneuten Begutachtung durch einen Sachverständigen 90 Euro Strafe sowie Bearbeitungskosten zahlen. Bereits zuvor hatte die Einheit in Ronneburg einen besonders lauten VW Käfer konfisziert – dem Fahrer droht hier mindestens 100 Euro Strafe wegen wiederholter Lärmbelästigung.
Die Aktionen führten zu zahlreichen Geldbußen, Fahrverboten und Fahrzeugbeschlagnahmungen. Den Tätern drohen nun rechtliche Konsequenzen, darunter zwingende Nachuntersuchungen und Ermittlungen wegen Fahrens ohne Führerschein. Die Behörden kündigten an, die Kontrollen gegen gefährliches und regelwidriges Verhalten im Straßenverkehr fortzusetzen.






