05 April 2026, 00:15

Grevenbroich plant klimafreundliche Wärmeversorgung für Bürger und Unternehmen

Tortendiagramm, das den globalen Verbrauch von erneuerbaren Energien im Jahr 2008 zeigt, aufgeschlüsselt nach Energiequelle, einschließlich fossiler Brennstoffe, Kernenergie, Wasserkraft, Heißwasser, Heizung, Biomasse, Solarenergie, Geothermie und Biokraftstoffe.

Grevenbroich plant klimafreundliche Wärmeversorgung für Bürger und Unternehmen

Grevenbroich unternimmt Schritte, um eine nachhaltige und klimafreundliche Wärmeversorgung für seine Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen zu sichern. Auf einer kürzlichen Regionalkonferenz betonte Bürgermeister Klaus Krützen die Notwendigkeit bezahlbarer Energielösungen, während die Stadt sich an die strukturellen Veränderungen im rheinischen Braunkohlerevier anpasst.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die regionale Wärmekonferenz brachte Führungskräfte zusammen, um die Zukunft der lokalen Energieversorgung zu diskutieren. Themen waren unter anderem die Nutzung von Abwärme aus Industrieanlagen sowie die Ansiedlung energieintensiver Branchen wie Rechenzentren am Standort des Kraftwerks Frimmersdorf. Bürgermeister Krützen unterstrich, dass Entscheidungen zur Wärmeeinwende auf lokaler Ebene getroffen werden müssten, um praktikable und langfristige Lösungen zu gewährleisten.

Im Rahmen dieser Bestrebungen wurde die NEW Smart Grevenbroich GmbH gegründet, die eine langfristige Wärmestrategie koordinieren soll. Das Unternehmen richtet sich an private Haushalte, Gewerbebetriebe und Industriekunden, wobei konkrete Details zu den Abläufen noch offen sind. Zuvor hatten NEW AG, RWE, SEG und die Stadt Grevenbroich eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die Fernwärme in Frimmersdorf und Neurath auszubauen – bisher wurden jedoch weder Pilotprojekte noch unmittelbare Auswirkungen bekannt gegeben.

Krützen hob zudem die Bedeutung des Strukturwandels hervor. Er rief die lokalen Behörden dazu auf, neue Chancen zu nutzen und gleichzeitig sicherzustellen, dass Energie für die Gemeinschaft sowohl nachhaltig als auch kostengünstig bleibt.

Die Konferenz markierte einen Schritt zur Neugestaltung der Wärmeinfrastruktur in Grevenbroich. Mit der NEW Smart Grevenbroich GmbH will die Stadt ein zuverlässiges und umweltfreundliches System für Haushalte und Industrie aufbauen. Weitere Details zur Umsetzung und den Auswirkungen werden im Verlauf der Initiative erwartet.

Quelle