Goslarer Zivilcourage-Kampagne ehrt mutige Helden des Alltags zum 16. Mal
Serpil KranzGoslarer Zivilcourage-Kampagne ehrt mutige Helden des Alltags zum 16. Mal
Goslarer Zivilcourage-Kampagne (GZK) ehrt mutige Bürgerinnen und Bürger zum 16. Mal
Die Goslarer Zivilcourage-Kampagne (GZK) hat ihr 16-jähriges Bestehen gefeiert, indem sie Anwohnerinnen und Anwohner für mutige Taten und besonderes Engagement auszeichnete. Bei der diesjährigen Verleihung wurden Personen geehrt, die in Notlagen eingriffen oder sich langfristig für den Zusammenhalt in der Gemeinschaft einsetzten.
Zu den Ausgezeichneten zählten ganz normale Bürgerinnen und Bürger, Lehrkräfte sowie Ehrenamtliche, deren Handeln in kritischen Situationen entscheidende Wirkung zeigte.
Bei der diesjährigen Veranstaltung wurden mehrere herausragende Beispiele für Zivilcourage gewürdigt. Tanja Franken und Kathlen Unger erhielten eine Auszeichnung, weil sie einem verletzten Mann halfen und die Polizei bei der Ergreifung eines seiner Angreifer unterstützten. Martina Heine wurde für ihre Hilfe bei einer 88-jährigen Frau und die schnelle Alarmierung der Behörden geehrt.
Sophie Hölzner verhinderte, dass eine ältere Dame betrogen wurde, und wurde dafür besonders gewürdigt. Kiell Paul Thiel und Patrick Barfuss durchkreuzten ebenfalls einen finanziellen Betrugsversuch, indem sie bei einem sogenannten Schockanruf eingriffen.
Neben spontanen Mutproben stand auch langfristiges Engagement im Fokus der Feier. Claudia Kohl, Lehrerin an der Okergrundschule, wurde für ihre jahrelange Arbeit ausgezeichnet, mit der sie Kindern Zivilcourage vermittelt. Ali-Abou Hamoud, Leiter der Volkshochschule Clausthal-Zellerfeld, erhielt den Sonderpreis für Demokratie für ein inklusives Projekt, das das gegenseitige Verständnis in der Gemeinschaft fördert.
In den vergangenen 16 Jahren hat die GZK bereits über 100 Menschen für ihr Engagement in schwierigen Momenten gewürdigt.
Die Auszeichnungen zeigen, wie normale Bürgerinnen und Bürger durch schnelles Handeln oder anhaltendes Engagement Großes bewirken können. Die GZK setzt sich weiterhin dafür ein, in Goslar eine Kultur der Verantwortung zu stärken – eine Kultur, in der mutiges Handeln, ob in Ausnahmesituationen oder im Alltag, öffentlich anerkannt und wertgeschätzt wird.






