GMK-Chef Philippi besucht TAD Pharma und fordert mehr heimische Arzneimittelproduktion
Winfried JunkGMK-Chef Philippi besucht TAD Pharma und fordert mehr heimische Arzneimittelproduktion
Dr. Andreas Philippi, Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz (GMK), hat kürzlich das Produktionswerk des Unternehmens TAD Pharma in Deutschland besichtigt. Der Besuch unterstrich die Bedeutung des Unternehmens für die Stärkung der heimischen Arzneimittelproduktion. Philippi betonte die Notwendigkeit einer ausgeweiteten europäischen Produktion, um die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten zu verringern und stabile Lieferketten zu sichern.
TAD Pharma gilt als Vorbild für den Ausbau der inländischen Arzneimittelherstellung. In den vergangenen fünf Jahren ist die Produktion von Generika in Deutschland stetig gewachsen, wobei große Unternehmen wie Sandoz, Teva und Mylan die Branche anführen. Genauere Produktionszahlen wären beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zu erfragen.
Während seines Besuchs hob Philippi die Bedeutung einer leistungsfähigen Produktion und reibungsloser Logistik hervor. Beide Faktoren seien entscheidend für eine zuverlässige Arzneimittelversorgung und ein stabiles Gesundheitssystem, so der GMK-Vorsitzende. Die anstehende GMK-Konferenz wird sich genau diesen Herausforderungen widmen.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Konferenz steht der Aufbau widerstandsfähigerer Lieferketten in der Pharmabranche. Philippis Aussagen decken sich mit den allgemeinen Bestrebungen, die Fähigkeit Deutschlands und Europas zur eigenständigen Produktion lebenswichtiger Medikamente zu stärken.
Auf der GMK-Konferenz sollen Lösungen erarbeitet werden, um eine kontinuierliche und hochwertige Arzneimittelversorgung zu gewährleisten. Philippis Besuch bei TAD Pharma untermauert die Forderung nach einem weiteren Ausbau der lokalen Produktion. Die Absicherung der Lieferketten bleibt für Gesundheitsbehörden in Deutschland und Europa eine der vordringlichsten Aufgaben.






