Geflüchtete in Münster lernen Schwimmen – ein Projekt schafft Sicherheit und Integration
Heinz-Peter SödingGeflüchtete in Münster lernen Schwimmen – ein Projekt schafft Sicherheit und Integration
Ein lokales Schwimmprojekt in Münster hilft Geflüchteten, eine lebenswichtige Fähigkeit zu erlernen
Anke Sundermeier, ausgebildete Schwimmlehrerin beim Verein SwimSportTank e.V., leitet Kurse für geflüchtete Kinder, Frauen und Männer. Die Angebote sind Teil des Münsterschen Integrationspilotprojekts, das von lokalen Partnern und Fördermitteln unterstützt wird.
Der jüngste Schwimmkurs für erwachsene Männer fand im Hallenbad Münster-Roxel statt. Die Stadt stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung und sorgte so für einen sicheren und gut ausgestatteten Ort. SwimSportTank e.V. führt die Kurse mit einem interkulturellen Team durch, dessen Mitglieder viele der Herkunftssprachen der Teilnehmenden sprechen.
Das Projekt zeigt bereits Wirkung über die Zielgruppe der Geflüchteten hinaus: Im Rahmen der Initiative "NRW kann schwimmen!" haben in Münster mehr als 5.000 Viert- und Fünftklässler das Schwimmen gelernt. Die Finanzierung der Kurse für Geflüchtete übernahm die Sparkasse Münsterland Ost. Mechtild Pieper betont, dass Schwimmen ein zentraler Schritt für Integration und zukünftige Chancen sei.
Stefan Centeno Hüttemann, Vertreter der Bezirksregierung, dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Durch die Zusammenarbeit bleibt der Zugang zu Schwimmkursen für Neuankömmlinge in der Region gesichert.
Die Kurse vermitteln mehr als nur Schwimmtechniken – sie schaffen eine Grundlage für Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe. Mit weiterer Unterstützung lokaler Organisationen und der Stadt will das Programm noch mehr Geflüchtete in Münster erreichen. Der bisherige Erfolg spiegelt den starken Gemeinschaftseinsatz und das gemeinsame Engagement wider.






