Friedrichshafen plant Landesgartenschau 2037 – Bürger bringen Ideen ein
Heinz-Peter SödingFriedrichshafen plant Landesgartenschau 2037 – Bürger bringen Ideen ein
Friedrichshafen veranstaltete am Donnerstag, dem 26. März, eine Bürgerversammlung im Graf-Zeppelin-Haus
Rund 500 Anwohner folgten der Einladung, um sich in die Bewerbung der Stadt um die Ausrichtung einer künftigen Landesgartenschau einzubringen. Bürgermeister Simon Blümcke warb bei der Veranstaltung um Unterstützung für das Vorhaben und betonte dessen Bedeutung für die lokale Identität und Entwicklung.
Den Auftakt bildete eine Begrüßungsrede von Blümcke, der die Chancen der Gartenschau für den Standort herausstellte. Im Anschluss informierten sich die Besucher an 30 Thementischen, die von 70 Mitarbeitern verschiedener städtischer Fachbereiche betreut wurden. Dort wurden laufende Projekte präsentiert und Feedback zu zentralen Themen gesammelt – darunter auch zur geplanten Landesgartenschau.
Besonders stark frequentiert war der Stand zur Gartenschau, wo die Bürger aktiv Ideen und Anregungen einbrachten. Alle Vorschläge fließen nun in die offiziellen Bewerbungsunterlagen ein. Als frühestmöglicher Termin für die Ausrichtung gilt das Jahr 2037. Neben Vertretern der Stadtverwaltung nahmen auch Stadträte, Bezirksvertreter, das Jugendparlament und sogar die Feuerwehr Friedrichshafen an der Veranstaltung teil.
Blümcke wertete die hohe Beteiligung als Zeichen für das Engagement der Bürgerschaft. Er unterstrich, wie wichtig der gemeinsame Einsatz für die Gartenschau sei, und bezeichnete das Projekt als Chance, die Zukunft Friedrichshafens mitzugestalten.
Die Versammlung bot eine Plattform für den direkten Austausch zwischen Bürgern und Verantwortlichen. Die gesammelten Anregungen werden nun in die Bewerbung einfließen. Über das weitere Vorgehen entscheidet das regionale Auswahlverfahren – Friedrichshafens Antrag konkurriert dabei mit denen anderer Städte um die Austragung im Jahr 2037.






