Erfurts Entenrennen 2024: Weniger Plastikenten, aber mehr Kreativität an Land
Serpil KranzGelb-Rote Entenparade in Erfurt - Erfurts Entenrennen 2024: Weniger Plastikenten, aber mehr Kreativität an Land
Erfurts jährliches Entenrennen kehrte am Wochenende mit einem Platsch zurück – doch manche Enten blieben trocken
Die 29. Auflage des Erfurter Entenrennens lockte am Wochenende Scharen von Zuschauern an die Gera, um die skurrile Tradition mitzuerleben. Rund 3.500 Plastikenten paddelten um die Wette – weniger als die 4.500 des Vorjahres, aber dennoch ein lebendiges Schauspiel.
Der Startschuss fiel im Luisenpark, wo die Enten ins Wasser gelassen wurden. Schwimmend und triebend machten sie sich auf den Weg zur Ziellinie an der Krämerbrücke, angefeuert von Familien, die das Ufer säumten. Wie jedes Jahr siegte die schnellste Ente, doch in diesem Jahr kürten die Veranstalter erstmals auch die kreativste Dekoration zu einem eigenen Preis.
Aus Umweltschutzgründen blieben die 500 aufwendig bemalten Schauenten diesmal an Land und wurden nur ausgestellt. Doch das Rennen war längst nicht alles: Mit Livemusik, Spielen und Aktivitäten verwandelte sich die Innenstadt in einen ganzen Tag voller Unterhaltung.
Das Entenrennen hat sich längst zu einem festen Höhepunkt im Erfurter Veranstaltungskalender entwickelt. Jahr für Jahr zieht es Familien an, die die bunte Flotte bewundern und das Fest genießen möchten.
In diesem Jahr waren zwar weniger Enten im Wasser, doch der Charme des beliebten Lokalevents blieb ungebrochen. Die Mischung aus Rennen, Dekorationspreisen und Familienprogramm sorgte für einen weiteren unvergesslichen Tag an der Gera. Die Veranstalter werden die Teilnehmerzahlen wohl noch einmal prüfen – immerhin steht im nächsten Jahr bereits die 30. Jubiläumsausgabe an.






