15 April 2026, 14:17

Dokumentarfilm enthüllt: Wie Deutschlands Mieter in der Wohnungsfalle sitzen

Ein detailliertes architektonisches Zeichnung eines Hauses mit zahlreichen Fenstern und einem Dach, das als erstes Haus in Deutschland gilt, begleitet von Text und konstruktiven Plänen auf Papier.

Dokumentarfilm enthüllt: Wie Deutschlands Mieter in der Wohnungsfalle sitzen

Neuer Dokumentarfilm rückt die wachsenden Probleme von Mietern in Deutschlands Wohnungsmarkt in den Fokus

"#BesserWohnen: Wie können wir die Mietenkrise stoppen?" untersucht die Herausforderungen, mit denen Mieter konfrontiert sind – von explodierenden Kosten bis hin zu unzureichendem rechtlichem Schutz. Der Film feiert nächste Woche Premiere im Ersten und wirft einen Blick auf systemische Versäumnisse sowie persönliche Schicksale.

Der Dokumentarfilm stützt sich auf Erkenntnisse der #BesserWohnen-Kampagne, die landesweit Erfahrungen von Mietern gesammelt hat. Über 80 Prozent der Teilnehmer gaben an, grundsätzlich zufrieden mit ihrer Wohnung zu sein, doch viele fühlen sich durch steigende Mieten gefangen. Fast die Hälfte räumte ein, wegen der aktuellen Preise nicht umziehen zu können – ein Phänomen, das als "Lock-in-Effekt" bekannt ist.

Die Hamburgerin Iris Konopik etwa plant, in eine kleinere Wohnung zu ziehen, um Kosten zu sparen. Doch selbst kleinere Wohnungen in ihrer Gegend sind teurer geworden, sodass ihr kaum Alternativen bleiben. Zu Wort kommt auch Melanie Weber-Moritz, Präsidentin des Deutschen Mieterbunds, die strengere gesetzliche Schutzmaßnahmen, eine bessere Durchsetzung von Mieterschutzrechten und den Bau bezahlbaren Wohnraums fordert.

Die Dokumentation wird am Dienstag, 31. März, um 22:50 Uhr im Ersten ausgestrahlt und ist anschließend in der ARD Mediathek abrufbar. Mieter können sich bis zum 5. April im Rahmen der Kampagne unter ard.de/besserwohnen mit ihren eigenen Erfahrungen beteiligen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Film zeigt die Belastungen auf, denen Mieter ausgesetzt sind – von Kündigungen ohne Angabe von Gründen bis zu unbezahlbaren Mieterhöhungen. Da viele aufgrund finanzieller Engpässe nicht umziehen können, setzt sich die Kampagne weiter für politische Reformen ein. Mit der Veröffentlichung soll eine breite Debatte darüber angestoßen werden, wie Deutschlands anhaltende Mietenkrise gelöst werden kann.

Quelle