15 April 2026, 18:13

Deutschlands Eierimporte sinken 2025 um 3,8 Prozent – doch der Verbrauch steigt

Ein Plakat mit einer Karte der Niederlande mit hervorgehobenen deutschen Provinzen, dicht beschriftet.

Deutschlands Eierimporte sinken 2025 um 3,8 Prozent – doch der Verbrauch steigt

Deutschland importierte 2025 weniger Eier – Rückgang um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden 5,4 Milliarden frische Hühnereier eingeführt, deutlich weniger als noch vor zehn Jahren, als es 6,9 Milliarden waren. Trotz dieses Rückgangs veränderten sich die inländische Produktion und die Verbrauchergewohnheiten spürbar.

Die Niederlande blieben 2025 der mit Abstand wichtigste Eierlieferant für Deutschland und stellten 3,7 Milliarden Eier bereit – das entspricht 68,7 Prozent der gesamten Importe. Polen folgte als zweitgrößter Lieferant mit 861 Millionen Eiern (15,9 Prozent), während Belgien mit 190 Millionen Eiern (3,5 Prozent) einen kleineren Anteil beisteuerte.

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Die eigene Eierproduktion Deutschlands erreichte 2025 ein Volumen von 13,7 Milliarden. Die Exporte gingen jedoch um 11,6 Prozent zurück und sanken von 1,4 Milliarden im Jahr 2024 auf 1,2 Milliarden. Innerhalb des letzten Jahrzehnts verringerten sich die Importe um 20,9 Prozent – ein Zeichen für die schrittweise geringere Abhängigkeit von ausländischen Bezügen.

Trotz der gesunkenen Importzahlen stieg der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland 2025 auf 252 Eier pro Person. Dies deutet auf eine wachsende Binnennachfrage hin, selbst wenn das Land weniger Eier produziert und exportiert als noch in früheren Jahren.

Die Daten zeigen einen klaren Trend: Deutschland reduziert seine Eierimporte, hält aber eine starke inländische Produktion aufrecht. Zwar gehen auch die Exporte zurück, doch der Pro-Kopf-Verbrauch steigt weiterhin. Diese Entwicklungen weisen auf ein sich wandelndes Gleichgewicht zwischen heimischem Angebot und Nachfrage auf dem deutschen Eimarkt hin.

Quelle