17 April 2026, 20:11

Deutsche Wirtschaftsforscher senken Wachstumsprognosen drastisch auf 0,6 Prozent

Liniengraph, der einen proyectierten Rückgang der zukünftigen Ölimport-Erwartungen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Deutsche Wirtschaftsforscher senken Wachstumsprognosen drastisch auf 0,6 Prozent

Führende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognosen für die kommenden Jahre deutlich nach unten korrigiert. Ihr aktueller Bericht, der am Mittwoch erscheinen soll, zeichnet ein weit düstereres Bild als die bisherigen Vorhersagen. Die drastische Abwertung folgt auf stark gestiegene Energiekosten und die wirtschaftlichen Folgen des Krieges im Iran.

Fünf große Institute, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz arbeiten, erwarten nun für 2023 nur noch ein Wirtschaftswachstum von 0,6 Prozent – ein deutlicher Rückgang gegenüber der bisherigen Schätzung von 1,3 Prozent, die erst vor sechs Monaten abgegeben wurde.

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Auch die Aussichten für 2027 haben sich verschlechtert. Das Wachstum wird nun auf etwa 1 Prozent prognostiziert, nach zuvor 1,4 Prozent. Als Hauptgründe für den Rückgang nennen die Analysten die stark angestiegenen Öl- und Gaspreise sowie die weiteren wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Konflikts.

Die überarbeiteten Zahlen deuten auf eine längere Phase schwachen Wachstums für die deutsche Wirtschaft hin. Angesichts anhaltend hoher Energiekosten und ungelöster geopolitischer Spannungen warnen die Institute vor anhaltendem Druck auf die wirtschaftliche Aktivität. Der vollständige Bericht wird am Mittwoch veröffentlicht.

Quelle