13 April 2026, 12:13

Bundeswehr setzt auf Rheinmetalls "Raider"-Kamikazedrohnen für Milliardeninvestition

Schwarz-weißes Papier mit der Überschrift "Vast German War Material Surrendered to Allies" mit detaillierten Illustrationen von übergebenen deutschen Militärfahrzeugen, Schiffen und Ausrüstung.

Bundeswehr setzt auf Rheinmetalls "Raider"-Kamikazedrohnen für Milliardeninvestition

Das deutsche Verteidigungsministerium treibt die Pläne zum Ausbau seiner Drohnenkapazitäten weiter voran. Ein neuer Antrag über 25 Millionen Euro wurde dem Haushaltsausschuss des Bundestags für die "Raider"-Kamikazedrohnen von Rheinmetall vorgelegt. Diese als Loitering Munitions bekannten Waffensysteme sind Teil einer deutlich größeren Investition in unbemannte Luftfahrzeuge.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Ministerium hat bereits ähnliche Systeme bei den Drohnenspezialisten Helsing und Stark bestellt. Nun sollen Rheinmetalls "Raider"-Drohnen – als "bahnbrechende Neuentwicklung" beworben – die Flotte ergänzen. Mit optischen Sensoren ausgestattet, werden sie die bestehenden Drohnen der beiden anderen Hersteller sinnvoll ergänzen.

Geplant ist ein Rahmenvertrag mit Rheinmetall im Volumen von 2,387 Milliarden Euro. Die erste Bestellung im Rahmen dieses Abkommens beläuft sich auf knapp 300 Millionen Euro. Das Unternehmen liefert Bodenstationen, Luftfahrtsysteme, Schulungsmaterialien und Simulatoren und übernimmt zudem die Durchführung des initialen Ausbildungsprogramms.

Der Vertrag enthält strenge Auflagen: Rheinmetall muss bis Ende April 2027 alle abschließenden Qualifikationsanforderungen erfüllen. Scheitert das Unternehmen daran, kann das Ministerium vom Vertrag zurücktreten.

Der Finanzierungsantrag markiert einen weiteren Schritt in Deutschlands Bestrebungen, sein Drohnenarsenal zu modernisieren. Das "Raider"-System von Rheinmetall wird die bestehenden Loitering Munitions um neue Fähigkeiten erweitern. Die Gesamtinvestitionen des Ministeriums in diese Technologien belaufen sich mittlerweile auf mehrere Milliarden Euro.

Quelle