Betrunkener Fahrer flieht nach schwerem Unfall auf der B10 – Zeuge stoppt ihn
Heinz-Peter SödingBetrunkener Fahrer rammt Fahrzeug mehrfach und flieht - Betrunkener Fahrer flieht nach schwerem Unfall auf der B10 – Zeuge stoppt ihn
Ein 43-jähriger Mann verlor auf der Bundesstraße B10 bei Lonsee die Kontrolle über sein Fahrzeug und verunglückte. Der stark alkoholisierte Fahrer versuchte anschließend, vom Unfallort zu fliehen, wurde jedoch von einem Zeugen aufgehalten. Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen Trunkenheit am Steuer und versuchten Unfallfluchts eingeleitet.
Der Vorfall ereignete sich, als das Auto des Mannes von der Straße abkam, mehrmals überschlug und schließlich in einem Graben liegen blieb. Trotz der schweren Beschädigungen am Fahrzeug kam der Fahrer mit leichten Verletzungen davon.
Nachdem er sich aus dem Wrack befreit hatte, versuchte er zu Fuß zu fliehen. Ein Passant hielt ihn jedoch fest, bis die Beamten eintrafen. Ein später durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,8 Promille – deutlich über der gesetzlichen Grenze.
Die Behörden zogen dem Mann umgehend den Führerschein ein. Nach deutschem Recht kann eine Verurteilung wegen Fahrens in diesem extrem alkoholisierten Zustand zu einer Geldstrafe, einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder beidem führen. Weitere Sanktionen können ein mindestens sechsmonatiges Fahrverbot, eine verkehrspsychologische Untersuchung, drei Punkte in Flensburg sowie die mögliche Beschlagnahmung des Fahrzeugs umfassen.
Dem Fahrer drohen nun Anklagen wegen Trunkenheit im Verkehr und versuchten Unfallfluchts. Bei einer Verurteilung müsste er mit einer Haftstrafe von drei bis sechs Monaten sowie weiteren rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Ermittlungen dauern an.






