Betrunkener 21-Jähriger rast rückwärts in Parkauto und flieht mit 2,78 Promille
Heinz-Peter SödingBetrunkener 21-Jähriger rast rückwärts in Parkauto und flieht mit 2,78 Promille
Ein 21-jähriger Mann verursachte in Lingen einen Verkehrsunfall, nachdem er mit seinem Auto rückwärts in ein geparktes Fahrzeug gefahren war. Wie die Polizei später feststellte, war er stark alkoholisiert – sein Blutalkoholspiegel lag fast beim Sechsfachen des gesetzlichen Grenzwerts. Die Behörden zogen ihm daraufhin den Führerschein ein.
Der Vorfall ereignete sich in der Nacht, als der Fahrer eines grauen Audi A4 einen geparkten gelben Kia Picanto rammte. Durch den Zusammenstoß wurde die Frontscheinwerferabdeckung des Kia beschädigt, während der Audi Dellen davontrug. Die vorläufigen Schätzungen belaufen sich auf Reparaturkosten von etwa 1.500 Euro.
Nach dem Unfall flüchtete der Mann vom Unfallort, wurde jedoch später von der Polizei in seiner Wohnung ausfindig gemacht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,78 Promille – deutlich über der in Deutschland geltenden Grenze von 0,5 Promille. Sein Führerschein wurde sofort entzogen.
Die Ermittlungen dauern noch an, und die Beamten bitten Zeugen, sich zu melden. Offizielle Statistiken zu ähnlichen Fällen in deutschen Städten gibt es nicht, da es in den letzten fünf Jahren keine systematischen Erhebungen zu Alkoholunfällen mit Fahrerflucht gab.
Dem Fahrer drohen nun mögliche Anklagen wegen Trunkenheit am Steuer und unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Die Polizei sammelt weiterhin Beweismaterial, während die beschädigten Fahrzeuge auf ihre Reparatur warten. Der Fall unterstreicht die Gefahren von Alkohol am Steuer und die rechtlichen Konsequenzen, die daraus resultieren.






