24 March 2026, 14:15

Berufsorientierungstag im Landratsamt Lörrach: Klischeefrei in die Zukunft starten

Ein Plakat aus dem 19. Jahrhundert, das geschlechtsspezifische Berufe zeigt, mit sitzenden und stehenden Figuren, einer Kuh, einem Topf mit einer Pflanze und anderen Gegenständen sowie erklärendem Text.

Berufsorientierungstag im Landratsamt Lörrach: Klischeefrei in die Zukunft starten

Landratsamt Lörrach öffnet Türen für Berufsorientierungstag am 23. April 2026

Am 23. April 2026 lädt das Landratsamt Lörrach Jugendliche zu einem Berufsorientierungstag ein – im Rahmen des bundesweiten Girls'Day und Boys'Day. Die Aktion soll jungen Menschen helfen, Berufe jenseits klassischer Rollenbilder kennenzulernen. Eine Anmeldung ist noch bis zum 12. April möglich, allerdings sind die Plätze begrenzt.

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Während des eintägigen Praktikums können Mädchen etwa in die Bereiche IT, Straßenbau oder Bauaufsicht hineinschnuppern. Jungen wiederum erhalten Einblicke in Tätigkeitsfelder wie öffentliche Verwaltung oder Büromanagement. Im Mittelpunkt stehen dabei individuelle Stärken und Interessen – nicht veraltete Klischees.

Ziel der Initiative ist es, den Horizont der Jugendlichen zu erweitern und sie bei der Berufswahl zu unterstützen. Durch praktische Erfahrungen sollen Vorurteile abgebaut werden, welche Jobs angeblich "typisch" für welches Geschlecht seien. Die Teilnehmer:innen begleiten Fachkräfte einen Tag lang, probieren Aufgaben aus und sammeln erste Eindrücke.

Interessierte Schüler:innen müssen sich bis zum 12. April anmelden. Wie viele Schulen oder Einrichtungen sich bisher beteiligt haben, teilte das Landratsamt Lörrach nicht mit. Der Tag steht jedoch allen jungen Menschen offen, die neue Berufswege erkunden möchten.

Der Berufsorientierungstag bietet Jugendlichen konkrete Einblicke in Tätigkeiten, die sie vielleicht bisher nicht in Betracht gezogen haben. Da die Anmeldefrist bald endet, sollten Interessierte zügig handeln. Die Veranstaltung ist Teil einer größeren Bewegung, die dafür sorgt, dass Berufswahlen künftig stärker auf persönlichen Fähigkeiten und Leidenschaften basieren – und nicht auf Geschlechtererwartungen.

Quelle