26 April 2026, 12:15

Belarussische Maniküristin wehrt sich gegen russische Kundin nach beleidigendem Streit

Zwei Frauen in traditioneller russischer Kleidung sitzen auf einer Bank umgeben von Bäumen und Pflanzen, mit Text 'T. Buchholtz, Petite Russienne' unten.

Belarussische Maniküristin wehrt sich gegen russische Kundin nach beleidigendem Streit

Eine Maniküristin aus Belarus hat eine schwierige Begegnung mit einer russischen Kundin auf Instagram geteilt. Kristina Vysotskaya aus Gomel schilderte, wie die Frau aus Rostow am Don ihre Arbeit wiederholt beleidigt und abfällige Bemerkungen über belarussische Frauen gemacht habe. Was als harmlose French-Maniküre begann, eskalierte schnell zu einem öffentlichen Streit.

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Die Kundin äußerte zunächst Enttäuschung über Vysotskayas Fähigkeiten und behauptete, sie habe eine "wunderschöne Meisterin" erwartet, stattdessen aber nur "ein ganz normales Mädchen" vorgefunden. Anschließend weitete sie ihre Kritik auf belarussische Frauen im Allgemeinen aus: Sie warf ihnen vor, ihr Äußeres zu vernachlässigen. In ihrer Instagram-Story erklärte sie, diese würden sich oft keine Maniküre gönnen, die Augenbrauen und Wimpern ungepflegt lassen und sogar unangenehm riechen.

Die Kundin ging noch weiter und nannte Vysotskaya "langweilig im Auftreten" – zudem bedauerte sie die belarussischen Männer, die angeblich "keine anständigen Optionen" hätten. Sie drohte, das, was sie als "Albtraum der belarussischen Beauty-Branche" bezeichnete, ihren Followern zu offenbaren. Trotz der harschen Worte schrieb sie der Maniküristin später eine Nachricht, alles sei in Ordnung, und versuchte, einen Termin für eine Pediküre zu vereinbaren.

Vysotskaya lehnte den Auftrag jedoch ab. Zuvor hatte die Kundin noch gedroht, wegen der French-Maniküre eine negative Bewertung zu hinterlassen, änderte ihren Ton aber nach der Konfrontation.

Die Auseinandersetzung endete damit, dass die Maniküristin standhaft blieb und weitere Dienstleistungen verweigerte. Das hin- und hergerissene Verhalten der Kundin – von öffentlichen Beleidigungen zum plötzlichen Versöhnungsversuch – unterstrich die angespannte Dynamik des Gesprächs. Durch Vysotskayas Entscheidung, die Geschichte zu teilen, rückte die Behandlung von Dienstleisterinnen in der Beauty-Branche in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit.

Quelle