25 April 2026, 06:19

AfD lehnt Ilse Aigner als Bundespräsidentin ab – "Zu parteipolitisch"

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa.

AfD lehnt Ilse Aigner als Bundespräsidentin ab – "Zu parteipolitisch"

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat sich gegen eine mögliche Kandidatur von Ilse Aigner für das Amt der Bundespräsidentin ausgesprochen. Parteichefin Alice Weidel kritisierte Aigners Bilanz und warf ihr vor, zu stark in die Parteipolitik verstrickt zu sein. Die Diskussion entzündet sich, während Aigner, derzeit Präsidentin des Bayerischen Landtags, als mögliche Anwärterin für das Amt gehandelt wird.

Aigners Name wird zunehmend als Kandidatin für die Nachfolge im Bundespräsidialamt genannt. Ihre aktuelle Position als Landtagspräsidentin in Bayern rückt sie dabei in den Fokus der Öffentlichkeit. Die AfD hat jedoch deutlich gemacht, dass sie eine solche Kandidatur nicht unterstützt.

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Weidel argumentierte, eine Bundespräsidentin müsse über den Parteien stehen und allgemeine Anerkennung finden. Aigner, Mitglied der CSU, habe als Abgeordnete wiederholt die Interessen ihrer eigenen Partei über die der Opposition gestellt, so Weidel. Dies mache sie für das überparteiliche Amt ungeeignet.

Die Haltung der AfD gründet auf der Überzeugung, dass das Präsidialamt strikt neutral bleiben müsse. Weidels Äußerungen deuten darauf hin, dass die Partei Aigners parteipolitische Vergangenheit als zentrales Hindernis sieht. Die Kritik unterstreicht die anhaltenden Spannungen darüber, wie die Besetzung des Amtes vonstattengehen soll.

Der Widerstand der AfD wirft Fragen über Aigners mögliche Nominierung auf. Die Bedenken der Partei richten sich vor allem gegen ihre wahrgenommene Nähe zur CSU statt zur geforderten Neutralität. Der Streit spiegelt die grundsätzliche Debatte wider, inwieweit das Amt unabhängig von parteipolitischen Einflüssen bleiben sollte.

Quelle