17 March 2026, 14:13

A-Nord: Neue Trassenprüfung für 300-Kilometer-Stromautobahn verzögert Bau nicht

Autobahn mit Stromleitungen am Rand, flankiert von Mauern, Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

A-Nord: Neue Trassenprüfung für 300-Kilometer-Stromautobahn verzögert Bau nicht

Die Pläne für die Erdverkabelung A-Nord, eine 300 Kilometer lange Gleichstromverbindung, kommen mit neuen Trassenbewertungen voran. Das Kabel soll ab 2025 Windenergie aus Norddeutschland in den Westen und Süden des Landes transportieren. Bedenken lokaler Behörden haben jedoch zu weiteren Prüfungen möglicher Routen geführt.

Die Bundesnetzagentur hat den Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH angewiesen, zusätzliche Trassenvarianten für das Projekt A-Nord zu prüfen. Dazu gehören weitere Korridore im Abschnitt C, der die westlichen und östlichen Segmente verbindet, sowie kleinere lokale Anpassungen. Eine zentrale Vorgabe ist die Festlegung eines 1.000 Meter breiten Vorzugskorridors vor Baubeginn, wobei oberhalb der endgültigen Trasse eine dauerhafte, 24 Meter breite Baufreizone eingerichtet wird.

Die Stadtverwaltung von Nordhorn hatte frühere Vorschläge kritisiert, da diese ihrer Meinung nach die städtische Entwicklung einschränkten. Bürgermeister Thomas Berling und Stadtbaurat Thimo Weitemeier begrüßen nun die erweiterte Prüfung und deuten an, dass frühere Studien mögliche Alternativen übersehen haben könnten. Bisher wurden jedoch keine öffentlichen Diskussionen oder konkreten Alternativrouten für die Strecke zwischen Borken und Nordhorn offiziell eingebracht.

Das Projekt bleibt auf Kurs für eine Fertigstellung bis 2025 und soll die Verteilung erneuerbarer Energien in Deutschland deutlich verbessern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das überarbeitete Prüfverfahren zielt darauf ab, lokale Bedenken zu berücksichtigen, ohne den Zeitplan zu gefährden. Sobald der endgültige Korridor feststeht, beginnen die Bauarbeiten unter strengen räumlichen Auflagen. Die Inbetriebnahme der Leitung wird einen wichtigen Meilenstein für die erneuerbare Energieinfrastruktur Deutschlands darstellen.

Quelle