77 Tonnen statt 37: Extrem überladener Lkw auf der A1 gestoppt
Heinz-Peter Söding77 Tonnen statt 37: Extrem überladener Lkw auf der A1 gestoppt
Ein Sattelschlepper mit einer schweren Ladung Stahldraht wurde auf der Autobahn A1 angehalten, nachdem die Polizei den Verdacht hatte, dass das Fahrzeug gefährlich überladen war. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Gewicht des Lkw die gesetzlichen Grenzen bei Weitem überschritt – die Behörden leiteten umgehend Maßnahmen ein.
Der Vorfall ereignete sich während einer Routinekontrolle am Rasthof Dammer Berge West. Im Rahmen einer laufenden Überwachungsaktion konzentrierten sich die Beamten gezielt auf Schwerlastverkehr. Der Sattelzug, der von Dänemark in die Niederlande unterwegs war, wog 77,7 Tonnen – mehr als das Doppelte der zulässigen 37,7 Tonnen.
Die Überladung lag damit fast 100 Prozent über dem gesetzlichen Limit, zudem wurden die Achslasten erheblich überschritten. Die Behörden verhängten sofort ein Weiterfahrverbot für das Fahrzeug. Gegen den Fahrer wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 785 Euro festgesetzt, während das verantwortliche Unternehmen nun mit einer Geldstrafe in gleicher Höhe sowie einer Vermögensabschöpfung von insgesamt über 4.300 Euro rechnen muss.
Lars Plogmann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück, wies auf die schweren Gefahren hin, die von solchen Verstößen ausgehen. Er kündigte an, dass künftige Kontrollen noch strenger durchgeführt würden, um ähnliche Verstöße zu verhindern.
Der Transport wurde wegen extremer Überladung gestoppt, die die Verkehrssicherheit gefährdete. Das Unternehmen muss nun Strafen zahlen und Vermögenswerte abtreten, während die Kaution des Fahrers die Einhaltung der Vorschriften sichert. Die Polizei hat verschärfte Kontrollen angekündigt, um weitere Verstöße gegen die Gewichtsbestimmungen zu unterbinden.






